Vertrieb durch:
CMH Networks e.K. Sottrum, 17.11.2002
Industriestr. 11
27367 Sottrum
Tel. 04264/370180
Deutsche
Einrichtungsanleitung für
Link-Pro ADSL- Router AR411U =
mit integrierten DSL-Modem
(auch Mentor MR4, LinkPro AR-411U, AR-11)
Inhaltsübersicht
Diese Anleitung wurde exklusiv für die Kunden von CMH Networks erstellt und von Jörg Bucher in HTML modifiziert. Abschrift oder Nachdruck der hier vermittelten Informationen wird straf- und zivilrechtlich verfolgt.
Die kursiven Links
führen
zu den Kapitel-Abschnitten im englisch-sprachigem Handbuch, das Sie auf der beiligenden Diskette
finden. Die Links funktinieren nur, wenn Sie diese Datei routerhilfe_deutsch.htm
ebenfalls auf die Diskette kopieren bzw. diese Datei mit dem
kompletten Disketteninhalt zusammen in einen gemeinsamen Ordner
auf Ihre Festplatte kopieren
Die nicht-kursiven
Links führen
direkt in die einzelnen Menüs der Router-Konfiguration, welche über einen Browser erfolgt. Diese
Links funktionieren nur lokal auf der eigenen Festplatte
nicht jedoch im Internet.
1. LAN (LocalAreaNetwork)- Verbindung
Auf der Rückseite des Routers finden Sie vier Anschlüsse, die mit 1 bis 4 gekennzeichnet sind. Dies sind die Anschlüsse für die Netzwerkkabel zu Ihren Rechnern. Zum Anschluß verwenden Sie bitte normale 1:1 Patch- Kabel, keine gekreuzten Versionen. Führen Sie jeweils ein Kabel von einem der Ports des Routers an die Netzwerkkarte Ihres PC.
2. WAN (WideAreaNetwork)- Verbindung
Der mit ADSL bezeichnete Port dient zum Anschluß an den Splitter. Nutzen Sie hier das mitgelieferte graue Telefonkabel.
3. Stromanschluß und LEDs
Nachdem Sie das Strom-Netzteil angeschlossen haben, erfolgt die Initialisierung des Gerätes.
4. Vorbereitung der PCs für DHCP/ Stichwort IP- Nummer
Softwaremäßig werden Netzwerkteilnehmer im Netzwerk durch eine sogenannte IP- Nummer identifiziert. Jeder Rechner benötigt eine IP-Nummer, die aus 4 Blöcke besteht. Jeder Block kann einen Wert von l- 255 haben. Der Router hat die feste IP 192.168.8.1, wobei die ersten drei Blöcke (192.168.8) das Netzwerk angeben und der letzte Block (hier die 1) die Host- oder Rechnernnummer angibt.
Der im Router bereits intergrierte DHCP- Server (teilt den angeschlossnen Rechnern automatisch IP- Nummern zu) ist standardmäßig aktiviert und vergibt die Nummern 192.168.8.2, 192.168.8.3, 192.168.8.4
Installieren Sie nun auf allen Rechnern die Netzwerkkarten. Nach Abschluß der Installation erscheint ein neues Icon auf dem Desktop, welches mit Netzwerkumgebung bezeichnet ist. Haben Sie die Karte frisch installiert, ist sie bereits für die Nutzung mit einem DHCP- Server voreingerichtet und jeder Rechner besorgt sich die IP-Nummer automatisch. Prüfen können Sie dies, indem Sie
unter Win95/98/Me
unter START/AUSFÜHREN das Programm winipcfg.exe
aufrufen.
Im Auswahlfeld finden Sie Ihre Netzwerkkarte mit den
dazugehörigen Daten.
Für Win2000 oder
XP müssen Sie die Eingabeaufforderung aufrufen und dort
IPCONFIG /ALL eingeben.
Hier erscheinen die Daten dann in Textform.
Hinweis:
Sollte die angezeigte IP- Nummer mit 168 oder 169 beginnen
anstatt mit 192 , dann hat Ihr PC keine Nummer vom Router
erhalten. 168er oder 169er IP- Nummern werden vom Betriebssystem
generiert, wenn der DHCP nicht erreicht werden kann. Prüfen Sie
dann die Kabelverbindung.
Haben Sie bereits ein stehendes Netzwerk und dabei IP- Nummern statisch vergeben, dann sollten Sie diese Einstellung wieder rückgängig machen. Nur wenn Anwendungen genutzt werden, die auf eine bestimmt IP angewiesen sind, macht eine statische Vergabe trotz eines verfügbaren DHCP- Servers Sinn.
5. die Konfiguration des Routers
Wenn Sie die IP- Nummer geprüft haben und diese wie oben
beschrieben 192.168.8.2 ff lautet, können Sie mit der
Konfiguration des Routers beginnen. Öffnen Sie dazu Ihren
Browser und geben Sie ganz einfach nur die IP- Nummer
des Routers ein (192.168.8.1). Das Web- Menue des Routers
erscheint. Die Konfiguration erfolgt über die
Buttons in der oberen horizontale Navigation
Klicken Sie dort auf Setup und anschliessend in der linken, vertikalen Navigation auf
Setup 1
(Systemparameter eingeben.)
| Modus | WAN | LAN |
|---|---|---|
| Router | RFC1483Routed | DHCP-Server aktiviert & globale IP-Adresse |
| Bridge | RFC1483Bridge | DHCP-Server aktiviert |
| NAT | RFC1483Routed & globale IP-Adresse | DHCP-Server aktiviert |
| NAT2 | RFC1483Bridge & globale IP-Adresse | DHCP-Server aktiviert |
| PPPoE+NAT | RFC1483Bridge & RFC2516 | DHCP-Server aktiviert |
| PPPoA+NAT | RFC2346 | DHCP-Server aktiviert |
| Betriebsmodus: | Router Bridge NAT NAT2 PPPoE+NAT PPPoA+NAT |
weiter mit NEXT.
Setup 2
(LAN-Parameter oder IP-Adresse eingeben, um auf die Website des Routers im Bridge-Modus zuzugreifen )
Die LAN-Parameter sind richtig voreingestellt, HostName und Domain lassen Sie frei.
| IP-Adresse: | |
| Netzmaske: | |
| Host-Name: | |
| Domain-Name: |
weiter mit NEXT
Setup 3
(WAN-Parameter eingeben )
Bei den WAN-Parameters stellen Sie Dial- on- Demand ein und wählen eine Abschaltzeit (z.B. 5 Min). Der Router schaltet sich dann ein, wenn Sie im Browser eine Seite im Internet aufrufen und aus, wenn für den eingestellten Zeitraum keine Datenübertragung mehr stattfindet.
| Dial-on-Demand Ruhezeit (in Minuten) |
| Manuell steuern |
| Immer ein |
weiter mit NEXT
Setup 4
(ATM VC-Parameter eingeben )
Die ATM Parameter sind voreingestellt.
| VPI/VCI: | / |
| AAL5-Einkapselung: | VcMUX LLC |
weiter mit NEXT
Setup 5
(Wählparameter eingeben )Bei den ISP-Parameters geben Sie Ihren Usernamen und Ihr Paßwort ein.
| Benutzername: | |
| Kennwort |
Für T-Online
müssen Sie bei Benutzername eingeben:
Anschlußkennung (zwölfstellig)T-Online-Nummer(zwölfstellig)Suffix(vierstellig)@t-online.de eingeben.
Hier ein Beispiel:
1234567890121234567890120001@t-online.de
Sollte Ihre T-Online- Nummer nicht 12 Stellen haben, muß vor dem Suffix eine # eingefügt werden.
Wieder ein Beispiel:123456789012123456789012#0001@t-online.de
Als Kennwort verwenden Sie Ihr Standard-T-Online- Paßwort.
Für 1&1
müssen Sie bei Benutzername eingeben:
1und1/Benutzernamen(welchen Sie von 1&1 erhalten haben)@online.de
Hier ein Beispiel:
1und1/1234-567@online.de
Als Kennwort verwenden welchen Sie von 1&1 erhalten haben z.B.
12345678.12345
weiter mit NEXT
Setup 6
(Die vorher eingegebenen Parameter bestätigen )Hier werden nochmal alle Ihre eingegebenen Werte zu Ihrer Kontrolle dargestellt. Wenn alles korrekt ist
Schliessen Sie bitte ab
LAN-Parameter:
| IP-Adresse: | 192.168.8.1 |
|---|---|
| Netzmaske: | 255.255.255.0 |
| Host-Name: | |
| Domain-Name: |
WAN-Parameter:
| Protokoll | PPP over Ethernet (RFC2516) |
|---|---|
| IP-Adresse |
ATM VC-Parameter
| VPI/VCI: | 1 / 32 |
|---|---|
| AAL5-Einkapselung: | LLC |
ISP-Parameter für PPPoE- und PPPoA-Modus:
| Benutzername: | 1und1/1234-567@online.de |
|---|
mit FINISH
und dann SA VE.
Es dauert dann ein paar Sekunden, bis der Router daraufhin neu gestartet hat und
bei Erfolg die Startseite wieder automatisch anzeigt
6. weitere Hinweise und
Fehlereingrenzung
Der Router kommt ohne weitere Eingriffe Ihrerseits aus. Zudem
sind im Menue keinerlei Buttons für die
manuelle Verbindungsaufnahme vorhanden.
Zur Überprüfung der Synchronisation mit dem Telekom-Multiplexer (DSLAM) in Ihrer Vermittlungsstelle wählen Sie im Menue MONITOR die Option
Auf der rechten Seite finden Sie eine Aufstellung des Status.
Unter Alcatel- Firmware- Status sehen Sie (regelmäßig alle 12 Sekunden erneuert) VERBUNDEN oder WARTEN AUF AKTIVIERUNG. Damit ist zumindest die physikalische DSL-Verbindung zum Telekom-Multiplexer (DSLAM) in Ihrer Vermittlungsstelle sichergestellt
Tabelle des Laufzeit-Gerätestatus:
| Hardwarestatus | |
|---|---|
| Testelement | Status |
| Integrierter Diagnosetest | Erfolg |
| Alcatel-Firmwarestatus | |
| Lautzeitstatus | Debug-Code |
| Verbunden | 20 |
Tabelle der Datenrate-Informationen
| Stream-Typ | Tatsächtliche Datenrate |
|---|---|
| Upstream-Duplex | 128 KBps |
| Downstream-Duplex | 512 KBps |
LAN-Parameter
WAN-Parameter:
| Protokoll | PPP over Ethernet (RFC2516) |
|---|---|
| IP-Adresse | 217.232.133.187 |
ATM VC-Parameter
| VPI/VCI: | 1 / 32 |
|---|---|
| AAL5-Einkapselung: | LLC |
ISP-Parameter für PPPoE- und PPPoA-Modus:
| Benutzername | 1und1/1234-567@online.de |
|---|
Um das Gerät manuell eine Verbindung aufbauen/abbauen zu lassen, wählen Sie links im Menue die Option
In dem neuen kleinen Fenster lassen Sie unter PPPoE aufbauen den Radio-Button VERBUNDEN aktiviert und
klicken Sie mehrfach FINISH in kurzen Abständen.
Es erscheint eine IP- Nummer im oberen Feld, welche die aktive Verbidnung mit Ihrem DSL-Internet-Provider dokumentiert. Lässt sich die Verbindung zu Ihrem Provider aufgrund technischer Probleme nicht aufbauen, dann bleibt dieses Feld ohne IP-Nummer leer.
Aktueller Betriebsmodus: PPPoE
| IP-Adresse: | 217.232.133.187 |
| PPPoE aufbauen: | Verbunden Getrennt |
| Ruhezeit (in Minuten): |
Sollte der Router sich mal richtig aufhängen dann gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten ihn wieder zum "Leben" zu erwecken:
- Unterbrechen Sie für kurze Zeit die Stromverbindung durch Ziehen des Netzsteckers aus dem Router
Hierbei geht Ihre eingestellte Konfiguration nicht verloren- Machen Sie einen harten RESET am Router, in dem Sie einen dünnen Stift in das kleinen Loch auf der Rückseite des Routers einführen und ca. 5 Sekunden lang gedrückt halten, bis das LED DIAG wieder zu Blinken anfängt.
Hierbei geht aber Ihre eingestellte Konfiguration verloren und Sie müssen die Setup-Schritte neu wiederholen
Das Modem läuft mit allen Providern inkl. 1&1, Telekom, Arcor usw. Ob Sie neben DSL einen analogen oder ISDN- Anschluß haben, spielt ebenfalls keine Rolle.
Sollte der Alcatel- Firmware- Status (wie oben beschrieben) zwischen RUHE und WARTEN AUF AKTIVIERUNG wechseln, kommt die Synchronisation nicht zustande. Ziehen Sie ggf. das Kabel vom Splitter ab und stecken es erneut an. Bei der Erstverbindung kann es u.U. Minuten dauern, bis die erste Verbindung läuft. Danach stellt sich der Multiplexer auf Ihr Modem ein und die Probleme sind vorbei. Werfen Sie die Flinte nicht gleich ins Korn... gut Ding will Weile haben.
Wir hoffen, daß diese Anleitung alle auftretenden Fragen beantworten kann. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen natürlich telefonisch gerne zur Seite. Falls Sie Verbesserungsvorschläge zu dieser Anleitung haben, senden Sie uns diese an
technik@cmh-networks.de
Markus Herbst CMH Networks e.K.
Layout in HTML
modifiziert und inhaltlich ergänzt am 12.03.2003
Jörg Bucher
Kursleiter im Bürgernetzverein Pfaffenhofen